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Am 4. Dezember 2014 wird Uwe Kaus im Kunstverein Offenbach aus seinem Roman „Wein oder nicht sein“ lesen.  

Musikalisch wird die Lesung von Pit Uferstein begleitet und für das leibliche Wohl sorgen Peter Reichart mit „Genussverstärkern“ und Annette Laier mit Offenbacher Pfeffernüssen.

Wir freuen uns auf einen spannenden und genussvollen Abend.

 

Der Autor Uwe Kauss verwandelt den Offenbacher Kunstverein im Einkaufszentrum KOMM (Aliceplatz 11, 63065 Offenbach, 1.OG) am Donnerstag , 4. Dezember 2014 um 19.30 Uhr in einen kalten, feuchten Weinkeller! Sein Spannungsroman „Wein oder nicht sein“ erzählt die ungewöhnliche Geschichte von drei Männern, die plötzlich zwischen den besten Weinen der Welt gefangen sind. Die Besucher erwartet eine spannende, überraschende Lesung mit Wein, Kunst, Musik, Genuss und Pfeffernüssen.

Der virtuose Gitarrist Pit Uferstein greift mit seinen Stücken, die er vor der Lesung, danach und während der Pause spielt, die Atmosphäre des Romans auf. Die „Genussverstärker“ schenken Weine abseits des Mainstreams von jungen deutschen Winzertalenten aus.


Thalia präsentiert Bücher, die das Lesen und Anschauen wert sind. Die Kochbuch-Autorin und Journalistin Susanne Reininger bietet die einst weltberühmten Offenbacher Pfeffernüsse an, die sie mit der Feinkosthändlerin Annette Laier wiederentdeckt hat. Die ausgestellten Kunstwerke sind mehr als nur einen Blick wert.

Die Geschichte: Der Offenbacher Weinsammler Kurt Gilser geht mit seinen Freunden, dem Frankfurter Weinhändler Sebastian Rees und dem bekannten Kritiker Paul Winterburg, in den Keller, um weltberühmte Bordeaux zu probieren. 35.000 Flaschen lagert Gilser in einem alten Luftschutzbunker unter dem Garten seines Hauses. Da schließt sich die alarmgesicherte Stahltür. Im Bunker gibt es kein Handynetz, ihre Befreiungsversuche scheitern. Eingesperrt hat sie der mittellose Rentner Martin Baumgärtner, ein alter Bekannter von Kurt Gilser. Danach beginnt er seine Spätschicht beim Sicherheitsdienst, als wäre nichts geschehen. Doch warum? Die drei Männer sind gefangen in der Kälte des Kellers mit ihrer Panik, ihrer Hoffnung, mit den besten Weinen der Welt – und einem Geheimnis.

Der intelligent verwobene, fesselnde Spannungsroman erzählt von Männern, Obsession, Freundschaft, Einsamkeit - und vom feinen Unterschied in unserer Gesellschaft. (Cocon Verlag, 16,80 €). Das Buch ist ein Erfolg: „Wein oder nicht sein“ ist nur sechs Monate nach dem Erscheinen in die zweite Auflage gegangen. Kauss liest daraus in ganz Deutschland.
Ein Abend voller Literatur, Genuss, Musik, Kultur und Kunst im KOMM! Der Eintritt zu diesem ungewöhnlichen Abend ist frei.

 
„Wein oder nicht sein“
ist das 16.
Buch des Autors Uwe Kauss. Er arbeitete als Redakteur, Reporter, Chefredakteur und Redaktionsberater. Heute schreibt er Bücher, Features, Porträts und Reportagen für renommierte Medien und Verlage. Seit vielen Jahren publiziert er über Wein und Genuss.


"Genussverstärker"
Der Offenbacher Typograf, Layouter und Grafiker Peter Reichard bietet mit den
„Genussverstärkern“ ausschließlich Weine junger Winzertalente an, die durch Qualität und ungewöhnliche Etiketten bestechen. Zudem führt er feine Gins und Whiskysorten.


"Thalia"
Offenbachs größte Buchhandlung Thalia bietet auf zwei Etagen im KOMM die ganze Welt
der Bücher vom Krimi-Bestseller über Sachbücher mit Herz und Verstand bis zum literarischen Geheimtipp.


"Marktküche neu entdeckt"
Die Kochbuchautorin und Journalistin Susanne Reininger hat mit ihrem Offenbacher Marktkochbuch die „Marktküche neu entdeckt“ und mit „Bunt und gesund“ ein ungewöhnliches Kochbuch über Tomaten verfasst. Gemeinsam mit der Offenbacher Feinkosthändlerin Annette Laier belebt sie nun die in der Stadt fast vergessene Tradition der Pfeffernüsse wieder.

"Gitarrist Pit Uferstein"
arbeitet auch als bildender Künstler und lebt in Frankfurt-
Sachsenhausen. Seine virtuosen Stücke sind von Jazz, Folk, impressionistischen Elementen und der Arbeit mit Obertönen geprägt.

 

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TEPPICHKUNST AUS DEM MAGHREB

Stammesteppiche und Bildteppiche aus den Berbergebieten rund um das Marokkanische Atlasgebirge sowie aus Tunesien sind das Thema einer ungewöhnlichen Ausstellung des Kunstvereins Offenbach im KOMM-Center am Aliceplatz. 

Die Exponate sind Teil einer Sammlung von Dorothee Töllner (Barlissen/Göttingen), die seit vielen Jahren Nordafrika auf der Suche nach besonderen Teppichen der Berberkultur bereist und schon über 50 Stücke sammeln konnte. Auf der Fläche des Kunstvereins werden davon 10 Exemplare gezeigt. Die Ausstellung im 1. Stock des Einkaufszentrums KOMM ist bis einschließlich Sonntag, den 28. Dezember 2014 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Maghreb II

 

Teppiche sind in der nomadischen Berberkultur das "Hauptmöbel". Sie stellen den Mittelpunkt des familiären Lebens dar. Neben der
häuslichen Arbeit und der Versorgung der Familie und Betreuung der Kinder war die Herstellung von Teppichen im letzten Jahrhundert
stets Aufgabe der Frauen. 

Hauptsächlich in den kargen Wintermonaten wurden die Teppiche hergestellt. Die Frauen der verschiedenen Berberstämme verarbeiten
zunehmend unterschiedliche Materialien wie Tierwolle, Baumwolle, Textilreste und auch Kunstfasern für ihre Teppiche. Alles, was gefällt
und in die Hände fällt, wird verwebt und eingeknüpft. 

Das Ergebnis ist ein fantasievolles Recycling mit künstlerisch interessantem Effekt, ein Teppich, der sich "Boucherouite" nennt.

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Dieser Materialmix ist mitverantwortlich für den besonderen Charme dieser Teppiche. Dabei arbeiten die Berberfrauen intuitiv,
d. h. sie knüpfen nicht in Manufakturen nach vorgegebenen Mustern, wie die Stadtteppiche aus Rabat oder die weitaus bekannteren
Perserteppiche. 

So entstehen unvergleichliche, weil einzigartige, teilweise abstrakte Bilder, die wie Kunstwerke zu betrachten sind. Bei diesen
Nomadenteppichen kommt es nicht auf die Anzahl der Knoten, hochwertige Wolle, symmetrische Muster oder Perfektion an. Vielmehr
geht es um den künstlerischen Ausdruck, vergleichbar mit abstrakten Bildern Moderner Kunst.

Die Knüpferinnen sind völlig frei in ihrem Ausdruck, bis hin zu einer gewissen „Verrücktheit" und "Wildheit"- es gibt keine Regeln.
Oft zeigt sich die Gemütslage ihrer Schöpferinnen in den Teppichen.

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Mit Raute und Quadrat als Symbol gegen den bösen Blick wird oft spielerisch umgegangen. Auch Szenen aus dem Alltag finden sich
in manchen Teppichen wieder. Es ist bekannt, das Künstler des 20. Jahrhunderts, wie Paul Klee, Vassily Kandinsky, Le Corbusier und
Gerrit Rietfeld, von der Magie dieser Teppiche inspiriert wurden. Sie stehen für zeitlose Modernität, die sich wunderbar mit dem
heutigen europäischen Lebensstil verbinden lässt. 

Dies gilt für die maghrebinischen „Boucherouite“-Teppiche ebenso wie für bekannten „Kelims“, die meist aus dem kargen Zentral-
und Südtunesien stammen und von Nomadinnen auf einfachen Webstühlen hergestellt werden.

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Parallel zur Vernissage „Teppichkunst“ startet am 29. November 2014 der Künstler-Basar des Kunstvereins zur Weihnachtszeit. Beide sind bis einschließlich dem verkaufsoffenen Sonntag, den 28.12.2014 zu besichtigen.  

Weitere Informationen: www.Kunstverein-Offenbach.de  oder unter Tel.: 0176 76163603

 

 


DIE ERÖFFNUNG 

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Öffnungszeiten:  Montag bis Samstag 14:00 bis 20:00 Uhr

 

Hier ein paar Gedanken zum Kunstverein, die mir am Herzen liegen:

Ich finde es immer wieder faszinierend und es begeistert mich, dass eine so heterogene Gruppe wie der Kunstverein und seine Unterstützer so viel auf die Beine stellen können, wie wir das bislang geschafft haben.  Wir sind alle eher Individualisten mit den unterschiedlichsten Lebensläufen, Berufen und Berufungen – aber wir sind alle der Überzeugung, dass wir mit unserem Engagement für den Kunstverein etwas sehr Sinnvolles tun, sinnvoll für uns persönlich – natürlich -, aber auch sinnvoll für die Kunst, die Kultur, die Gesellschaft und nicht zuletzt für Offenbach.  Und diese Einstellung reicht - trotz aller unterschiedlichen Auffassungen -  so zusammen zu arbeiten und sich so zu engagieren, dass wir uns trauen, dieses Projekt anzugehen und zu stemmen.  Die erste große Hürde, die Fertigstellung des Raums und die Vorbereitung für die Eröffnung haben wir nun geschafft.  Hierfür möchte ich mich im Besonderen bei 

Sylvester Kraaz für seinen unermüdlichen Einsatz bedanken, diesen Raum hier herzurichten, Sponsoren zu finden und die Eröffnung zu organisieren

aber auch bei allen Mitgliedern des Vorstands, 

allen Mitgliedern des Kunstvereins, die mitgewirkt haben, 

bei allen Partnern, die uns unterstützt haben, 

bei den Künstlern, die hier ab heute hier ausstellen

bei unseren Sponsoren, die die Renovierungsarbeiten und die Infrastruktur dieses Raumes überhaupt finanzierbar gemacht haben, 

bei den Technikern hier im Haus, die uns sehr unterstützt haben, 

auch beim Wachpersonal, dass uns immer wieder rein- und rausgelassen hat 

und last – but not least – ganz besonders bei Herrn Middendorf, dem Centermanagement, der Firma Kopriani IQ – ohne die wir alle hier nicht stehen würden und die das Projekt grundsätzlich erstmal ermöglichen.

Ulrike Djellouli-Della

Vorsitzende

 

Angaben gemäß § 5 TMG:

Anschrift:

Kunstverein Offenbach e. V.
Aliceplatz 11
63065 Offenbach
Telefon: 0157 777 63 644, 0157 3366 2029
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Registereintrag:

Registergericht: Amstgericht Offenbach
Registernummer: 1000

Der Vorstand

Sylvester Kraatz, 1. Vorsitzender
Gisela von Slatow, 2. Vorsitzende
Frank A. Leithäuser, Schriftführer
Sabine Leithäuser, Schatzmeisterin

Beisitzer

Sonja Wagner
Gerhard Lux
Michael Ständer